{"id":356,"date":"2025-11-01T19:25:46","date_gmt":"2025-11-01T18:25:46","guid":{"rendered":"https:\/\/tierrechtsethik.de\/freiraum\/?p=356"},"modified":"2026-01-08T15:02:30","modified_gmt":"2026-01-08T14:02:30","slug":"ableismus-in-diagnosen-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tierrechtsethik.de\/freiraum\/ableismus-in-diagnosen-1\/","title":{"rendered":"Ableismus in Diagnosen (1)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aus: Jahrgang 3, Nr. 1, Januar 2025: Ableismus in Diagnosen: Thema RettSyndrom \/ Ableism in Diagnoses: Topic Rett-Syndrome &gt; <a href=\"https:\/\/farangis.de\/antispe_ability\/antispe_ability_de_3_1.pdf\">https:\/\/farangis.de\/antispe_ability\/antispe_ability_de_3_1.pdf<\/a><\/p>\n<p><strong>Ableismus in Diagnosen (1)<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00dcber eugenische Erbschaften in der Medizin und Benennung als Definitionsmacht.<\/strong><\/p>\n<p><em>Antispe Ability, Pegi und Palang <\/em><\/p>\n<p>Warum muss man mit der Bezeichnung eines Syndroms leben, das nach einem Arzt benannt ist, dessen Geschichte selbst von Ableismus, Paternalismus oder sogar eugenischem Denken gepr\u00e4gt war?<\/p>\n<p>Dieser Konflikt ist kein theoretischer: Er betrifft reale Menschen \u2013 Freund*innen, wie jene mit dem sogenannten <em>Rett-Syndrom<\/em>, oder auch jene mit dem sogenannten <em>Down-Syndrom<\/em>.<\/p>\n<p>Die Gesellschaft nimmt solche Begriffe in der Regel nur als neutrale Bezeichnungen wahr \u2013 verkn\u00fcpft sie mit medizinischen Beschreibungen und den unterst\u00fctzenden Gemeinschaften, die sich um sie gebildet haben. Doch wie ist es f\u00fcr Betroffene selbst, wenn die Bezeichnung, unter der sie gef\u00fchrt werden, eine Geschichte tr\u00e4gt, die sie abwertet?<\/p>\n<p><strong>Wenn Definitionen Lasten tragen<\/strong><\/p>\n<p>Syndromdefinitionen k\u00f6nnen medizinisch hilfreich sein \u2013 etwa im Hinblick auf Symptome, Therapien oder genetische Aspekte. Aber zugleich transportieren sie oftmals alte Denkmuster \u00fcber \u201eGeist\u201c und \u201eF\u00e4higkeit\u201c, die aus einem ableistischen Verst\u00e4ndnis heraus entstanden sind.<\/p>\n<p>Wer einem Syndrom \u201euntergeordnet\u201c wird, steht damit unter einer doppelten Fremddefinition: medizinisch und gesellschaftlich.<\/p>\n<p>Besonders problematisch wird es, wenn Sprechbehinderungen oder nicht-normative Kommunikationsformen automatisch mit \u201egeistiger Behinderung\u201c gleichgesetzt werden. In unseren Texten \u00fcber \u201e<em>geistige\u201c beHinderung und Kommunikation<\/em> [<a href=\"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/was-heisst-hier-geistig-behindert\/\">https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/was-heisst-hier-geistig-behindert\/<\/a>] haben wir bereits gezeigt, dass solche Zuschreibungen nicht nur konzeptuell falsch, sondern zugleich auch zutiefst diskriminierend sind. Und wir machten auf die Notwendigkeit der Differenzierung aufmerksam, die etwa darauf hinausl\u00e4uft, dass wir sagen k\u00f6nnen:<\/p>\n<p>Einsch\u00e4tzungen \u00fcber kognitive F\u00e4higkeiten m\u00fcssen sich auf Kongnitivableismus hin selbst \u00fcberpr\u00fcfen; Sprachverst\u00e4ndnis muss im Sinne eines komplexeren Ansatzes \u00fcber Kommunikation gedacht werden, als soweit landl\u00e4ufige Begriff es uns zu erlauben scheinen;\u00a0\u00a0 eine Sprechbehinderung ist keine kognitive Defizienz; ein <em>conflation-risk<\/em> ist in an der Schnittstelle von Kognition und Sprache gegeben.<\/p>\n<p><strong>Kommunikationsverst\u00e4ndnisse<\/strong><\/p>\n<p>Menschen mit dem sogenannten Rett-Syndrom erleben bis dato diese Zuschreibungen besonders deutlich. Studien, etwa jene, die wir auf <a href=\"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/?s=rett\">https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/?s=rett<\/a> vorgestellt haben, zeigen: <em>Medizin und Therapie beginnen langsam zu erkennen, dass Konzepte \u00fcber Sprache und Kommunikation, sowie Kognition und Intelligenz weitaus komplexer gedacht werden m\u00fcssen als das bislang der Fall gewesen ist.<\/em><\/p>\n<p>Kommunikationsrechte m\u00fcssen im Falle einer vorliegenden Sprechbehinderung, als Grundrechte begriffen werden [ <a href=\"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/?s=kommunikationsrechte\">https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/?s=kommunikationsrechte<\/a> ; <a href=\"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/kommunikationsdiversitat-und-rechte\/\">https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/kommunikationsdiversitat-und-rechte\/<\/a> ]. Aber das allein reicht nicht &gt; Wenn das soziale Modell von Behinderung ernst genommen werden soll \u2013 wie die beHindertenrechtsbewegung es verlangt \u2013 dann m\u00fcssen wir zu den Wurzeln der Zuschreibungen zur\u00fcckkehren um die Fehlerquellen eindeutig identifizieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen fragen:<\/p>\n<ul>\n<li>Was wurde mir zugeschrieben \u2013 und von wem?<\/li>\n<li>Wie kam es dazu?<\/li>\n<li>Stimmt es \u00fcberhaupt in meinem Fall?<\/li>\n<li>Und wie kann ich mich dagegen wehren?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gerade beim Kognitivableismus und bei einer Pathologisierung von Sprachrezeption und Kommunikationsf\u00e4higkeit [Stichwort: Speech Divergence] muss gelten: <em>Nichts \u00fcber uns \u2013 ohne uns.<\/em><\/p>\n<p><strong>Wer benannt hat, beanspruchte damit auch eine Definitionshoheit<\/strong><\/p>\n<p>Wie kann es sein, dass wir im 21. Jahrhundert Krankheiten und Behinderungen immer noch nach ihren \u201eEntdeckern\u201c benennen \u2013 als handle es sich um Gebiet, das in Besitz genommen wurde?<\/p>\n<p>Das <em>Rett-Syndrom<\/em> ist ein Beispiel daf\u00fcr, wie eine eugenische Denktradition fortlebt \u2013 verborgen in einem erstmal neutral wirkenden Namen: Andreas Rett (1924 in F\u00fcrth geboren \u2013 sp\u00e4ter \u00f6sterreichischer Staatsb\u00fcrger, verstorben 1997), nach dem das Syndrom benannt wurde, war in jungen Jahren Mitglied der NSDAP [1]. Nach dem Krieg stieg er in \u00d6sterreich zu einem f\u00fchrenden Kinderneurologen auf. Doch seine Haltung blieb von einer tiefen Differenz gepr\u00e4gt, die er zwischen \u201eGesunden\u201c und \u201egeistig behinderten\u201c Menschen ausmachen wollte.<\/p>\n<p>Seine Praxis, so dokumentiert u. a. Volker Sch\u00f6nwiese, verband paternalistische F\u00fcrsorge mit klar exkludierenden und eugenischen Ideen: Zwangssterilisationen, die Reduktion sexueller Gewalt auf Fragen der \u201eFortpflanzungskontrolle\u201c, der Einsatz nicht zugelassener Medikamente an Kindern.<\/p>\n<p>Mehrere Quellen, darunter die Masterarbeit von Lena Monsberger (2020) und zahlreiche historische Recherchen \u00f6sterreichischer Medien, belegen diese Zusammenh\u00e4nge. Die Kontinuit\u00e4t eugenischen Denkens nach 1945 zeigt sich gerade darin, dass Menschen wie Rett nicht als T\u00e4ter, sondern als \u201eVork\u00e4mpfer f\u00fcr behinderte Kinder\u201c erinnert wurden.<\/p>\n<p><strong>Leben unter einem Namen<\/strong><\/p>\n<p>Wie f\u00fchlt es sich an, mit einem solchen Namen als Bezeichnung f\u00fcr die eigene beHinderung zu leben?<\/p>\n<p>Und wie ist es, t\u00e4glich mit einer Diagnose konfrontiert zu sein, deren Bezeichnung eine Form von Gewalt impliziert? Nur \u2013 ohne die Annahme dieser Bezeichnung w\u00fcrde man im Gesundheitssystem nicht medizinisch erfassbar sein.<\/p>\n<p>Die Gesellschaft mag sagen: \u201eEs ist doch nur ein Name.\u201c<\/p>\n<p>Aber Namen sind an solcher Stelle nicht einfach neutral. Sie strukturieren Wahrnehmung, Hierarchie und Wert und sie haben sowohl eine Geschichte dessen, der den Namen trug, als auch dessen, welche Zuschreibungen und Denkweisen diese Benennung mit sich brachte und mit sich bringt.<\/p>\n<p>Der Blick auf die beHinderung ist geleitet von dem somit abgesteckten \u201eGebiet\u201c. Und \u00fcber beHinderung einfach so eine Meinung zu sagen, das geht ja nicht. Das muss medizinisch erst abgenickt sein, sonst \u2026 . Und gerade wenn es um Kognition und Sprache geht, da l\u00e4sst sich die Normen-festlegende-Gesellschaft doch nicht lumpen! <em>Ironie off!<\/em><\/p>\n<p>W\u00fcrden Sie, mit einer Gegebenheit Ihrer beHinderung und einer sozialen Vulnerabilit\u00e4t, die sie vielleicht erfahren w\u00fcrden, nach jemandem benannt werden wollen, der ihr eigenes Menschsein herabgew\u00fcrdigte auf solche Weise? Und das, wenn diese Benennungen auch noch eben genau jene Folgen haben, dass <em>ein verengendes, falsches Denken<\/em> \u00fcber das eigene Menschsein sich immer weiter fortsetzt, nur weil manches an der Geschichte von Syndrom-Bezeichnungen zutreffend sein mag?<\/p>\n<p>Wird hier nicht eine Schablone erzeugt, bei der man aufpassen sollte, wie ein Bild \u00fcber den Tr\u00e4ger den Syndroms generiert wird auf den Analyse-Ebenen, insbesondere wenn es um den geistig-kommunikativen Bereich geht?<\/p>\n<p>Hier treten die lange verschleppten Probleme damit hervor, dass Systeme rund um Sprach- und Kommunikationsverst\u00e4ndnis nicht umfassend genug sind, um sich ein Urteil \u00fcber den Geist eines Menschen leisten zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Die Frage, die unsere Menschenrechte anbetrifft, ist im Falle bestimmter Erfahrungen mit beHinderung ja vor allem eine Frage der <em>Geschichte des \u201eNormalen\u201c und des \u201eNicht-Normalen\u201c<\/em>, und <em>dessen Bewertung als automatisch defizit\u00e4r<\/em>. Foren von Unrecht konnten und k\u00f6nnen mit der Begr\u00fcndung einer Defizienz in Hinsicht auf geistige und kognitive Belange ausge\u00fcbt werden, auf mehr oder weniger allen sozialen Ebenen. Und es ist interessanterweise auch in der Tat ganz generell so, dass eigentlich jede Form der Abwertung <em>immer auch auf eine Abwertung des Geistigen, denkerischen \u201aRaums\u2018 abzielt<\/em>. Und Sprache und Kommunikation sind hierbei nat\u00fcrlich dann ganz wesentliche Player in den Evaluationsfragen.<\/p>\n<p>Eins steht auf jeden Fall fest: Medizinische Terminologien sollten nicht in die Definition von Geist in irgendeiner entw\u00fcrdigender Weise hineinwirken d\u00fcrfen!<\/p>\n<p><strong>Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine neue Sprache<\/strong><\/p>\n<p>Wenn wir ernsthaft eine anti-ableistische Gesellschaft wollen, dann m\u00fcssen wir &gt; das soziale Modell von Behinderung als Standard verstehen. Diagnosen d\u00fcrfen niemals \u00fcber den Geist eines Menschen gestellt werden. Jede Zuschreibung, die geistige Eigenschaften mit Defiziten verbindet, verletzt menschliche Grundrechte und reproduziert Gewalt.<\/p>\n<p>Die Diskussion \u00fcber Neurodivergenz muss unserer Auffassung nach daher auch mit unterst\u00fctzen, dass der gesamte Bereich des sogenannten Geistigen neu gedacht wird, jenseits der alten Dichotomien hierarchisierender- und insbesondere der <em>das-Kommunikative-zerst\u00f6renden hochwirksamen \u201eIn-Abrede-Stellenden\u201c-Normen<\/em> (\u2026).<\/p>\n<p>Die Behinderung, die heute <em>Rett-Syndrom<\/em> genannt wird, beinhaltet Aspekte, die dem neurodivergenten Spektren zuzuordnen sind: Eine Neurodivergenz ist keine Minderung, sondern eine weitere Facette geistiger Vielfalt. Kein Mensch ist die Summe medizinischer Parameter. Identit\u00e4t darf nicht ableistisch eingegrenzt werden.<\/p>\n<p>Solange Namen wie \u201eRett\u201c oder \u201eAsperger\u201c fortbestehen, erinnert jeder Satz der Diagnose an ein Erbe der Gewalt. Betroffene sollten diese Namen nicht tragen <em>m\u00fcssen<\/em>, sondern es w\u00e4re wichtig, neue verbesserte Wege der Beschreibung zu suchen, die von Grund auf Wesentliches (mit-) bezeichnen, und die auch kein Entdeckertum in den Mittelpunkt r\u00fccken.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>[1] Im Zusammenhang wichtig zu erw\u00e4hnen w\u00e4re auch: \u201eDennoch sickerten immer mehr Ex-Nazis in den roten \u00c4rztebund ein. Unter ihnen befanden sich sp\u00e4ter prominente Professoren, wie etwa der Kinderneurologe Andreas Rett und der Psychoanalytiker Hans Strotzka.\u201c profil (2005, Januar 15). <em>Zeitgeschichte: Die rote Nazi-Waschmaschine \u2013 Wie die SP\u00d6-Akademiker Nazis reinwuschen.<\/em> <em>profil<\/em>. <a href=\"https:\/\/www.profil.at\/home\/zeitgeschichte-die-nazi-waschmaschine-102743?utm_source=chatgpt.com\">https:\/\/www.profil.at\/home\/zeitgeschichte-die-nazi-waschmaschine-102743<\/a> [Zugriff: 01.11.2025]<\/p>\n<p>Allgemeine und weiterf\u00fchrende Verweise (zum Thema gibt es noch etliches an sehr wichtigen Quellen, die wir hier leider nicht mit aufgef\u00fchrt haben \u2026 dies bitten wir zu entschuldigen):<\/p>\n<p>Beitr\u00e4ge auf simorgh.de\/disablismus<\/p>\n<ul>\n<li>Simorgh.de (o. J.): <em>Unzureichende Intelligenztests und Schwerstbehinderung.<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/unzureichende-intelligenztests-und-schwerstbehinderung\/\">https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/unzureichende-intelligenztests-und-schwerstbehinderung\/<\/a> [Zugriff: 1. 11. 2025].<\/li>\n<li>Simorgh.de (o. J.): <em>Kommunikation und Barrierefreiheit (1).<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/kommunikation-und-barrierefreiheit-1\/\">https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/kommunikation-und-barrierefreiheit-1\/<\/a> [Zugriff: 1. 11. 2025].<\/li>\n<li>Simorgh.de (o. J.): <em>Kommunikationsrechte und das Rett-Syndrom.<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/kommunikationsrechte-und-das-rett-syndrom\/\">https:\/\/simorgh.de\/disablismus\/kommunikationsrechte-und-das-rett-syndrom\/<\/a> [Zugriff: 1. 11. 2025].<\/li>\n<\/ul>\n<p>Medizin- und sozialhistorische Quellen zu Andreas Rett<\/p>\n<ul>\n<li>Der Standard (2017): <em>Das Erbe des Nationalsozialismus sp\u00fcrt man in der Behindertenhilfe noch.<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000061481891\/das-erbe-des-nationalsozialismus-spuert-man-in-der-behindertenhilfe-noch\">https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000061481891\/das-erbe-des-nationalsozialismus-spuert-man-in-der-behindertenhilfe-noch<\/a> [Zugriff: 1. 11. 2025].<\/li>\n<li>Kondziella, D. (2018): <em>The Nazi past of Vienna\u2019s neurologists: Lessons from history.<\/em><br \/>\nIn: <em>Molecular Autism<\/em>, 9(40).<br \/>\n<a href=\"https:\/\/molecularautism.biomedcentral.com\/articles\/10.1186\/s13229-018-0208-6\">https:\/\/molecularautism.biomedcentral.com\/articles\/10.1186\/s13229-018-0208-6<\/a> [Zugriff: 1. 11. 2025].<\/li>\n<li>Zeidman, L. A. &amp; Zeidman, J. (2011): <em>Neuroscience in Nazi Europe, Part I: Eugenics, Human Experimentation, and Mass Murder.<\/em><br \/>\nIn: <em>The Canadian Journal of Neurological Sciences<\/em>, 38(6), 696\u2013703.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cambridge.org\/core\/services\/aop-cambridge-core\/content\/view\/763DE15BF1025CA915C725EB02139FEC\/S0317167100054068a.pdf\">https:\/\/www.cambridge.org\/core\/services\/aop-cambridge-core\/content\/view\/763DE15BF1025CA915C725EB02139FEC\/S0317167100054068a.pdf<\/a> [Zugriff: 1. 11. 2025].<\/li>\n<li>Sch\u00f6nwiese, V. (2012): <em>Individualisierende Eugenik. Zur Praxis von Andreas Rett.<\/em><br \/>\nIn: BIZEPS \u2013 Zentrum f\u00fcr Selbstbestimmtes Leben (Hrsg.): <em>wertes unwertes Leben<\/em>, Wien, S. 69\u201382.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/bidok.uibk.ac.at\/library\/schoenwiese-rett.html\">http:\/\/bidok.uibk.ac.at\/library\/schoenwiese-rett.html<\/a> [Zugriff: 13. 3. 2017].<\/li>\n<li>Monsberger, L. (2020): <em>Medizin und Behinderung unter Dr. Andreas Rett \u2013 ideologische Diskurse und Entwicklungslinien.<\/em><br \/>\nMasterarbeit, Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakult\u00e4t, Universit\u00e4t Wien.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.25365\/thesis.64082\">https:\/\/doi.org\/10.25365\/thesis.64082<\/a><\/li>\n<li>Die Presse (2013): <em>Tatort Kinderheim: Heime als regelrechte Gulags.<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/1291206\/tatort-kinderheim-heime-als-regelrechte-gulags\">https:\/\/www.diepresse.com\/1291206\/tatort-kinderheim-heime-als-regelrechte-gulags<\/a> [Zugriff: 1. 11. 2025].<\/li>\n<li>ORF \u00d61 (2013): <em>Zwangssterilisation in Kinderheimen.<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/artikel\/317528\/Zwangsterilisation-in-Kinderheimen\">https:\/\/oe1.orf.at\/artikel\/317528\/Zwangsterilisation-in-Kinderheimen<\/a> [Zugriff: 1. 11. 2025].<\/li>\n<li>ORF Wien (2017): <em>Rett-Klinik: Zwangssterilisierungen und Abtreibungen an jungen Frauen.<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/wien.orf.at\/v2\/news\/stories\/2830573\/\">https:\/\/wien.orf.at\/v2\/news\/stories\/2830573\/<\/a> [Zugriff: 1. 11. 2025].<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kontextliteratur zur Ideologiegeschichte<\/p>\n<ul>\n<li>Sch\u00f6nwiese, V. (Hrsg.) (2012): <em>wertes unwertes Leben. Beitr\u00e4ge zur Geschichte der \u00f6sterreichischen Behindertenhilfe.<\/em> Wien: BIZEPS.<\/li>\n<li>Waldschmidt, A. &amp; Dederich, M. (Hrsg.) (2007): <em>Selbstbestimmung, Behinderung und Genetik.<\/em> M\u00fcnster: Lit-Verlag.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Uns wurde empfohlen:<\/p>\n<ul>\n<li>Tremain, S. (2017): <em>Foucault and Feminist Philosophy of Disability.<\/em> Ann Arbor: University of Michigan Press.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Aus: Jahrgang 3, Nr. 1, Januar 2025: Ableismus in Diagnosen: Thema RettSyndrom \/ Ableism in Diagnoses: Topic Rett-Syndrome &gt; https:\/\/farangis.de\/antispe_ability\/antispe_ability_de_3_1.pdf Ableismus in Diagnosen (1) \u00dcber eugenische Erbschaften in der Medizin und Benennung als Definitionsmacht. 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